DIN EN ISO 26000 - der CSR-Leitfaden

Es handelt sich bei der ISO 26000 nicht um eine Managementnorm wie etwa bei der ISO 9001 (Qualitätsmanagement) oder der 14001 (Umweltmanagement). Für die Umsetzung von CSR haben sich die Mitglieder der ISO-Verbände eine neue Funktion ausgedacht: es soll sich hierbei um einen Leitfaden zur Umsetzung handeln, nicht aber um eine zertifizierbare Norm. Schließlich sei die Übernahmen gesellschaftlicher Verantwortung nicht global messbar und basiere auf unterschiedlichen Maßstäben. Sie enthält also keine Anforderungen, sondern dient der Orientierung. Seit Jahren arbeiten besonders Börsen notierte Unternehmen mit Standards Global Compact der Vereinten Nationen oder den Richtlinien G3 bzw. G4 der Global Reporting Initiative. Die daraus erstellten Nachhaltigkeitsberichte basieren auf Kennzahlen, deren Richtigkeit der aussenstehende Beobachter nicht überprüfen kann. Zudem sagen sie nichts über das wahre Engagement eines Unternehmens aus. Im Gegenteil: prominent sind vor allem die Beispiele schamloser PR-CSR zum Greenwashing. Eine gelebte CSR-Kultur ist mit den gängigen Normen nicht möglich. An diese Stelle soll eben die ISO 26000 treten, allerdings ohne Kennzahlen, dafür mit Umsetzungsgedanken.

Die Umsetzung von CSR im Rahmen des agv ermöglicht neben einer im Unternehmen akzeptierten und transparenten CSR-Politik, vor allem die Einführung von CSR als Managementsystem - auch im Zusammenspiel mit bereits bestehenden Managementsystemen.

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